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Rentenversicherte leben länger

Rentenversicherte leben länger

Unter Medizinern und Sozialwissenschaftlern ist es kein Geheimnis: Arme Menschen sterben früher. Und diese Erkenntnis gilt nicht nur für Entwicklungsländer, sondern auch in vermeintlich hoch entwickelten Gesellschaften. So zeigen Studien aus den 80er-Jahren des letzten Jahrhunderts, dass beispielsweise in England, aber auch in Deutschland Gesundheit und Lebenserwartung nicht allein genetisch bedingt sind. Wohlstand und Armut haben die größten Auswirkungen auf die Gesundheit, gefolgt vom Freizeitverhalten, der Wohnsituation und der medizinischen Versorgung. Neuere Untersuchungen belegen diesen Zusammenhang. 

So bietet das Robert-Koch-Institut (RKI) mit seinem „Bericht zur gesundheitlichen Lage“ einen umfassenden Überblick. Danach haben Infektionskrankheiten als Todesursache an Bedeutung verloren. In unserer (alternden) Bevölkerung bestimmten chronische Erkrankungen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs, Muskel- und Skeletterkrankungen sowie Diabetes zunehmend das Krankheitsgeschehen, skizziert das RKI die Entwicklung. Und weiter: „Bei vielen Erkrankungen kann ein deutlicher Einfluss der sozialen Lage beobachtet werden, besonders ausgeprägt bei Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems und Diabetes.“ Bereits im Kindes- und Jugendalter zeigten sich im Zusammenhang mit dem Sozialstatus deutliche Unterschiede, insbesondere beim Gesundheitsverhalten und Risikofaktoren wie Übergewicht und Passivrauchbelastung sowie psychischen Auffälligkeiten.

Diese Fakten schlagen sich in der Lebenserwartung nieder. Wie das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) für den Zeitraum 1995 bis 2005 festgestellt hat, betrug die Differenz zwischen der höchsten und niedrigsten Einkommensgruppe bei Männern durchschnittlich 10,8 Jahre und bei Frauen 8,4 Jahre.

Diese Fakten kennt auch die Versicherungswirtschaft. Lebensversicherer kalkulieren bei ihren Rententarifen mit einer anderen Lebenserwartung als staatliche Statistiken, die nur Durchschnittswerte für Neugeborene ausweisen. Bei denen fließen Sterbefälle aller Altersgruppen ein, vom plötzlichen Kindstod über Unfallopfer bis hin zum natürlichen Tod im hohen Alter und ungeachtet der wirtschaftlichen Situation. Versicherer müssen hingegen die Lebenserwartung bei Vertragsabschluss zugrunde legen. Und die ist deutlich höher. Hinzu kommt, dass mehr finanziell gut gestellte Menschen eine Rentenversicherung abschließen, als es ihrem Anteil an der Gesamtbevölkerung entspricht. Und sie werden älter als ihre weniger betuchten Altersgenossen. Kurz gesagt: Rentenversicherte leben länger. Das ist doch mal eine gute Nachricht.


Rentenversicherung

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