Online Versicherungsmakler - Next Generation Insurances - Münster
Unwetter Deutschlands

Land unter – Gefahr von Starkregen steigt

Land unter – Gefahr von Starkregen steigt

Berlin säuft ab! Unwetter in Leipzig! Starkregen fegt über das Revier! Das sind nur einige Schlagzeilen der letzten Wochen. In ganz Deutschland haben die Menschen die Macht der Naturgewalten in diesem Sommer zu spüren bekommen. Besonders heftig wurde die Bundeshauptstadt heimgesucht. Hier hat es während eines Unwetters Ende Juni innerhalb von 24 Stunden doppelt so viel geregnet wie sonst im ganzen Monat; 143,5 Liter pro Quadratmeter suchten die Stadt heim. U-Bahnhöfe liefen voll, auf vielen Straßen stand das Wasser kniehoch, Schmutzwasser aus der Kanalisation ergoss sich in Kanäle und Badegewässer. Die Feuerwehr kam auf mehr als 1.400 wetterbedingte Einsätze und musste den Notstand ausrufen.

War das nun ein „Jahrhundertregen“? Auswertungen für den Zeitraum 1951 bis 2000 hatten noch belegt, dass 60 bis 80 Liter Regen pro Tag in weiten Teilen Deutschlands nur etwa einmal in 100 Jahren zu erwarten sind. Doch die Häufigkeit von Starkregenereignissen ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Deutschlandweit liegt der Rekord aktuell bei 312 Litern pro Quadratmeter. Die wurden am 12. August 2002 im erzgebirgischen Zinnwald gemessen. Das Berliner Unwetter aus dem Juni 2017 hat es immerhin auf Platz drei gebracht.

Eigentümer und Mieter von Immobilien können sich vor den finanziellen Folgen von Starkregen schützen. Hausrat- und Wohngebäudeversicherungen zahlen allerdings nur, wenn der Vertrag auch Elementarschäden einschließt. Bei leistungsfähigen Tarifen der neueren Generation ist dies häufig der Fall. Alternativ kann ein bestehender Vertrag auch aufgestockt werden. Das kostet oft nur wenige Euro zusätzlich im Monat. Für Versicherer hingegen sind die jüngsten Schäden teuer geworden. Sie müssen für die schwere Unwetterserie zwischen Ende Juni und Anfang Juli rund 600 Millionen Euro Entschädigungsleistungen an ihre Versicherten zahlen. Etwa die Hälfte davon entfällt auf beschädigte Häuser, Hausrat, Gewerbe- und Industriebetriebe, die andere Hälfte auf kaskoversicherte Autos. Da sage noch einer, Versicherungen würden nicht zahlen.


Das Wetter schlägt Kapriolen, Elementarschäden steigen

Das Wetter schlägt Kapriolen, Elementarschäden steigen

Wetterextreme nehmen zu. Einer Klimastudie von Versicherern und Klimaforschern zufolge könnten Sturmschäden bis zum Jahr 2100 um mehr als 50 Prozent steigen und Überschwemmungsschäden sich bis dahin sogar verdoppeln. 

Im Jahr 2014 haben die Sachversicherer hierzulande rund 2 Milliarden Euro für die Folgen von Naturgewalten gezahlt. Allein ein Starkregen Ende Juli – vor allem im Raum Münster – kostete die Versicherer 140 Millionen Euro. Innerhalb weniger Stunden waren damals 292 Liter Regen auf einen Quadratmeter gefallen – einer der höchsten jemals in Deutschland gemessenen Werte. Damit nicht genug: Das Jahr 2014 zählt zu den fünf folgenschwersten Sturm- und Hageljahren seit 1998, wie der Versichererverband GDV jetzt berichtet. 

Dabei lag der insgesamt entstandene Schaden noch deutlich höher. Schließlich hat nicht jeder sein Hab und Gut vor den finanziellen Folgen von Naturgewalten geschützt. Aber welche Versicherung zahlt wann? Eine Wohngebäudeversicherung übernimmt die Folgen von Brand, Explosion, Blitzschlag, Sturm und Hagel sowie Schäden durch Leitungswasser. In der Hausratversicherung sind neben Feuer, Sturm und Hagel auch die finanziellen Konsequenzen eines Einbruch-Diebstahls abgedeckt. 

Nicht automatisch versichert sind so genannte Elementarschäden. Darunter fallen Starkregen, Überschwemmung, Hochwasser, Erdfall, Erdrutsch, Erdbeben, Schneedruck und Lawinen. Hier hilft eine Elementarschadenversicherung. Die kann man in aller Regel als Zusatz zur Wohngebäude- und zur Hausratversicherung abschließen. Je nach Versicherungssumme ist der wichtige Schutz schon für wenige Euro pro Monat zu haben. Apropos Summe: Die sollte realistisch festgelegt werden. Denn liegt der tatsächliche Wert oberhalb der Versicherungssumme, muss der Versicherer den Schaden nur im Verhältnis von Versicherungssumme zu Versicherungswert erstatten. 

 


Immer weniger Wohngebäudeversicherer versichern Elementarschäden

Immer weniger Wohngebäudeversicherer versichern ElementarschädenDie Wohngebäudeversicherung ist für jeden Immobilieneigentümer eine extrem wichtige Versicherung, da Schäden an einem Haus schnell die Existenz ruinieren können. Während manche Leistungen in jeder Wohngebäudeversicherung enthalten sind, erleben immer mehr Versicherte im Bereich der Absicherung von Elementarschäden, dass diese nicht mehr versichert werden.Auf Basis einer Untersuchung der Verbraucherzentrale Sachsen hat sich im Herbst des vergangenen Jahres herausgestellt, dass es in bestimmten Fällen kaum noch Versicherer gibt, die Elementarschäden in den Vertrag mit einschließen. Konkret hatte ein Verbraucher im Auftrag der Verbraucherzentrale exakt 49 Wohngebäudeversicherer angeschrieben und in dem Zusammenhang nachgefragt, ob eine Versicherung gegen Hochwasser möglich wäre. Von den 49 angeschrieben Versicherungsgesellschaften war lediglich eine einzige Versicherung dazu bereit, den in einem Hochwassergebiet lebenden Verbraucher auch gegen dieses Risiko Hochwasser abzusichern.16 Versicherer lehnten die Anfrage ab, während 18 Versicherungsgesellschaften überhaupt nicht auf die Anfrage reagierten. Dies ist sicherlich ein extrem ernüchterndes Ergebnis und zeigt, wie schwer als Verbraucher haben, die in einem risikoreichen Gebiet wohnen, sich gegen Elementarschäden zu versichern. Falls auch Sie in einem Gebiet leben, welches beispielsweise von Hochwasser oder sonstigen möglichen Elementarereignissen betroffen ist, sollten Sie sich bei der Auswahl der Wohngebäudeversicherung unbedingt unabhängig beraten lassen.

Neuerungen und wichtige Infos per Newsletter

Anrede:
Vorname:
Nachname:
E-Mail-Adresse: *
* Pflichtfeld 

Mähroboter Franz & Co.

Mähroboter Franz & Co.

NextGI Kundenportal

NextGI Kundenportal

Änderungen in 2017

Änderungen in 2017


 
Schließen
loading

Video wird geladen...