Welche Versicherungen Studienanfänger brauchen

Welche Versicherungen Studienanfänger brauchenDas Studium hat Hochkonjunktur. Über 2,85 Millionen Studierende sind an deutschen Universitäten und Hochschulen eingeschrieben. Neues Umfeld, neue Kontakte, Aufgaben und Ziele – das sind jetzt die Herausforderungen. Aber wie steht es eigentlich um den Versicherungsschutz?

 
  • Studierende müssen sich grundsätzlich bei einer gesetzlichen Krankenkasse ver­sichern. Bis zum 25. Geburtstag sind sie meist kostenlos gesetzlich über ihre Eltern versichert. Wichtig: Das monatliche Einkommen darf nicht über 435,00 Euro liegen (Minijobs bis 450,00 Euro). Einnahmen aus den Semesterferien (max. drei Monate) werden nicht angerechnet.
  • Studienanfänger können sich auch privat krankenver­sichern. Das ist aber nur selten sinnvoll.
  • Auslandsreisen sind über die gesetzliche Kranken­ver­si­che­rung nicht immer oder nicht hoch genug versichert. Deshalb lohnt die Auslandskrankenversicherung. Die gibt es schon für kleines Geld. Für Auslandssemester gelten spezielle Regelungen. Hier ist Beratung gefragt.
  • Wer anderen einen Schaden zufügt, muss dafür einstehen. Zum Glück sind Studierende in der Regel über die Haft­pflichtversicherung ihrer Eltern geschützt. Die Bedingungen der Versicherer unterscheiden sich in diesem Punkt allerdings stark. Ein Check ist deshalb wichtig. Nach dem Studium oder mit Erreichen einer Altersgrenze (oft 25 Jahre) wird eine eigene Haft­pflichtversicherung erforderlich.
  • Während des Studiums ist der eigene Hausrat, wenn überhaupt, oft noch sehr übersichtlich. Das macht eine Haus­rat­ver­si­che­rung meistens verzichtbar. 
  • Wer durch Krankheit oder Unfall nicht (mehr) arbeiten kann, steht oft mit leeren Händen da. Rente vom Staat? Für Studenten meist Fehlanzeige! Eine private Berufs­unfähig­keitsversicherung zahlt – bei andauernder Berufs­unfähig­keit sogar bis zum Ablauftermin. Für den frühzeitigen Abschluss sprechen zudem ein günstiger Beitrag und (noch) gute Gesundheit. Später könnten Erkrankungen einen Vertrag verteuern oder sogar komplett verhindern.

Studenten sollten Versicherungen sorgsam auswählen

Studenten sollten Versicherungen sorgsam auswählenIn gut einem Monat beginnt an den deutschen Universitäten und Fachhochschulen wieder das neue Semester. Besonders Studienanfänger sollten sich auch mit dem Thema Versicherungen beschäftigen, wobei bei Weitem nicht alle Versicherungen benötigt werden, die den Studenten heutzutage angeboten werden.Studenten sollten bei der Wahl der Versicherung sorgsam sein und sich in dem Zusammenhang nur für die Versicherungen entscheiden, die auch wirklich sinnvoll sind. Zu den unverzichtbaren Versicherungen zählt unbestritten die Kranken­ver­si­che­rung. Allerdings muss keineswegs jeder Student eine eigene private oder gesetzliche Kranken­ver­si­che­rung abschließen, sondern in nicht wenigen Fällen besteht über die Eltern im Zuge der Familienversicherung noch ein Kranken­ver­si­che­rungsschutz. Allerdings muss sich der Student spätestens nach seinem 25. Geburtstag um eine eigene Kranken­ver­si­che­rung kümmern.Eine Versicherung, die ebenfalls jeder Student ohne Einschränkung haben sollte, ist die private Haft­pflichtversicherung. Wohnt der Student bereits in einer eigenen Wohnung, so ist oft eine Haus­rat­ver­si­che­rung zu empfehlen. Allerdings ist hier auch stets der Wert des vorhandenen Hausrates abzuwägen, denn bei nur geringen Werten rentiert sich eine Haus­rat­ver­si­che­rung nicht. Falls der Studierende sich zum Beispiel im Zuge eines Auslandssemesters in fernen Ländern aufhält, gehört auch die Auslandsreise Kranken­ver­si­che­rung zu den empfehlenswerten Versicherungen. Lassen sich als Student am besten von einem unabhängigen Experten beraten, welche Versicherungen für Sie persönlich sinnvoll sind.

Früher Abschluss der Berufs­unfähig­keitsversicherung bringt Vorteile

Früher Abschluss der Berufsunfähigkeitsversicherung bringt VorteileDie Berufs­unfähig­keitsversicherung ist unumstritten inzwischen eine der wichtigsten Versicherungen für fast jeden Verbraucher. Es gibt verschiedene Gründe, warum Experten empfehlen, den Abschluss dieser Versicherung schon in möglichst jungen Jahren vorzunehmen.In der jüngeren Vergangenheit ist immer häufiger zu beobachten, dass die Versicherer einen Antrag auf den Abschluss einer Berufs­unfähig­keitsversicherung öfter ablehnen. In der Regel leidet der Antragsteller schon unter einer Vorerkrankung, sodass der Versicherer ein zu hohes Risiko sieht, dass der Verbraucher berufsunfähig werden könnte. Diese "Entwicklung" ist ein guter Grund, die Berufs­unfähig­keitsversicherung schon möglichst früh abzuschließen. Denn im Alter zwischen 20 und 30 Jahren existieren meistens noch keine größeren Erkrankungen, sodass die Versicherung noch ohne größere Risikoaufschläge abgeschlossen werden kann. Der frühe Abschluss einer Berufs­unfähig­keitsversicherung hat aber noch einen weiteren Vorteil, der in den relativ günstigen Beiträgen besteht. Denn das Alter des Versicherten ist ein ganz entscheidender Einflussfaktor, wenn es um die Festlegung der Versicherungsprämie geht. So müssen zum Beispiel Per­sonen im Alter von 25 Jahren einen deutlich geringeren Beitrag als Per­sonen im Alter von 45 Jahren zahlen, um die gleiche Berufs­unfähig­keitsrente als Schutz zu erhalten. Ob der Abschluss dieser Versicherung auch für Sie sinnvoll ist, besprechen Sie am besten mit einem unabhängigen Berater.

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