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Richtiges Verhalten im Schadensfall

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Was ist im Schadenfall zu tun?

Was ist im Schadenfall zu tun?

Eine Versicherung kann nicht vor Schaden bewahren, sondern nur vor den finanziellen Folgen. Wenn tatsächlich ein Unglück passiert, ist die Aufregung meist groß. Versicherte sollten dann möglichst einen kühlen Kopf bewahren. Zu ihren Vertragspflichten („Obliegenheiten“) gehört nämlich die Schadenminderung. Das bedeutet, sie müssen alles unternehmen, um den Eintritt eines unmittelbar drohenden Schadens abzuwenden und die Folgen eines bereits eingetretenen Schadens so gering wie möglich zu halten. Im Anschluss sollten sie den Versicherer schnell über den Schadensfall informieren. 

Doch was bedeutet eigentlich schnell? In den Vertragsbedingungen heißt es häufig, der Schaden sei unverzüglich zu melden. Juristen übersetzen das mit „ohne schuldhafte Verzögerung“. Auch das ist nicht gerade konkret. Mehr als eine Woche sollte man sich mit der Meldung auf keinen Fall Zeit lassen. Sind allerdings vertraglich Fristen vorgegeben, müssen die eingehalten werden. Andernfalls ist der Schutz in Gefahr. Aber auch hier kommt es auf den Einzelfall an: Wer durch den Schaden selbst ernsthaft verletzt oder traumatisiert wurde, kann in der Regel auf längere Fristen vertrauen. 

Neben der unverzüglichen Information des Versicherers haben Versicherte die Pflicht, die Schadenshöhe nachzuweisen. Nach einem Einbruch sollte zum Beispiel für die Haus­rat­ver­si­che­rung so schnell wie möglich eine Liste der beschädigten oder gestohlenen Gegenstände erstellt werden. Auf Verlangen muss der Versicherte zudem jede Auskunft erteilen, die der Versicherer braucht, um Leistungspflicht und Schadenumfang zu prüfen. Wer Ärger mit der Versicherung vorbeugen will, sollte deshalb regelmäßig eine „Hausrat-Liste“ erstellen und insbesondere zu Wertgegenständen auch Kaufnachweise oder sonstige Belege zum Wert sowie Fotos beifügen. Diese Unterlagen sollten an einem sicheren Ort außerhalb der Wohnung aufbewahrt werden.


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Mehr Klarheit in Sachen Regulierungsfreundlichkeit

Ob Rechtsschutz, Kranken- oder Berufs­unfähig­keitsversicherung - wer Versicherungsschutz braucht, vergleicht zuerst die Preise. Als Kunde sollte man zusätzlich darauf achten, dass der Versicherer in der Schadenregulierung top ist. In der Rechtsschutz- oder der Berufs­unfähig­keitsversicherung nützt eine billige Police wenig, wenn sich der Versicherer im Ernstfall querstellt und versucht, sich vor Leistungen zu drücken. Etwa, indem er vor der Anerkennung einer Berufs­unfähig­keit immer neue ärztliche Gutachten einfordert oder bei Vollkaskoschäden am eigenen Fahrzeug grundsätzlich grobe Fahrlässigkeit unterstellt.

Um für den Verbraucher mehr Klarheit in Sachen Regulierungsfreundlichkeit zu schaffen, veröffentlicht die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) regelmäßig eine nach Ver­si­che­rungs­un­ter­neh­men und -sparten aufgeschlüsselte Beschwerdestatistik – Verbraucher können sich in Streitfällen mit dem Versicherer direkt an die BaFin wenden. Für jedes Unternehmen wird die Zahl der jährlichen Verbraucherbeschwerden in der untersuchten Sparte der Gesamtzahl der Verträge des Versicherers gegenübergestellt. Die so ermittelte Beschwerdequote gibt Auskunft darüber, wie viel Prozent der Kunden einer bestimmten Versicherung sich pro Jahr wegen Meinungsverschiedenheiten an die BaFin wenden. Die aktuellen unternehmensindividuellen Beschwerdestatistiken kann man kostenfrei als pdf-Dateien bei www.bafin.de herunterladen. Zur Zeit stehen Downloads zur Lebens-, Kranken-, Kfz-, Unfall-, Wohngebäude-, Haft­pflicht-, Hausrat- und zur Rechts­schutz­ver­si­che­rung zur Verfügung. Unternehmen, die zwar den entsprechenden Versicherungszweig betreiben, über die im Berichtsjahr aber keine Beschwerden eingegangen sind, erscheinen nicht in der Statistik.

 
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