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DIN Versicherung - Priorität 1.2 - Private Haft­pflicht

Privathaftpflichtversicherung

Wer anderen Schaden zufügt ist diesem zum Schadensersatz verpflichtet!

Auch ein leichtes Versehen wie z.B. ein Vorfahrtsfehler beim Fahrradfahren oder eine unachtsam weggeworfene Zigarette kann Folgeschäden in Millionenhöhe verursachen. Insbesondere, wenn Per­sonen zu Schaden kommen, können die Schadensersatzforderungen den finanziellen Ruin des Verursachers bedeuten. Eine Begrenzung nach oben gibt es nicht. Die private Haft­pflichtversicherung ist ein Muss für jedermann.

Die Grundlagen

Ob aus Leichtsinn, Missgeschick oder Vergesslichkeit - wenn Sie einen Schaden verursachen, müssen Sie dafür gerade stehen.

Der Geschädigte hat ein gesetzliches Recht auf angemessenen finanziellen Schadensersatz. Dazu gehören die Kosten für Wiederherstellung oder Ersatz beschädigter Gegenstände, außerdem Folgekosten wie etwa ein Nutzungsausfall.

Sind Menschen verletzt, fallen Behandlungskosten und Verdienstausfall an. Oft hat der Verletzte Anspruch auf Schmerzensgeld, bei bleibenden Gesundheitsschäden sogar auf eine lebenslange Rente.

Sie haften mit Ihrem ganzen Vermögen
Nicht alle Fälle einer privaten Haftung sind so harmlos wie das beim Fußballspielen zerschossene Fenster oder der Rotweinfleck auf dem Teppich des Nachbarn. Der entstandene Schaden kann so hoch sein, dass er Ihre wirtschaftliche Existenz gefährdet.

Als Verursacher haften Sie mit Ihrem ganzen Vermögen, mit Haus- und Grundbesitz, mit Bankguthaben, Lohn und Gehalt. Sogar auf eine spätere Erbschaft kann im Ernstfall zugegriffen werden.

Leistungsumfang

Die Haft­pflichtversicherung schützt Sie und Ihre Familie vor möglicherweise ruinösen Schadensersatzansprüchen. Der Versicherer prüft zunächst, ob und in welcher Höhe Sie zum Schadensersatz verpflichtet sind. Wenn der Anspruch begründet ist, zahlt er den Schadensersatz, also die Wiedergutmachung in Geld.

Übrigens: die Privathaftpflicht schützt Sie auch als Immobilieneigentümer gegen Schäden, die von Ihrem Haus ausgehen, solange Sie es selbst bewohnen. Auch Ehepartner und Kinder sind selbstverständlich mitversichert. Zudem gilt die private Haft­pflichtversicherung auch während vorübergehender Auslandsaufenthalte.

Abwehr unbegründeter Ansprüche
Gegebenfalls wehrt der Versicherer unbegründete Schadensersatzansprüche ab. Kommt es darüber zum Rechtsstreit mit demjenigen, der den Schadensersatzanspruch stellt, führt Ihr Haft­pflichtversicherer den Prozess und trägt die Kosten. Die Haft­pflichtversicherung bietet also auch eine Art Rechtsschutz bei unberechtigten Haftungsansprüchen. Geldstrafen sind nicht versichert.

Die Privathaftpflicht zahlt allerdings nicht für Schäden, die sich die in einem Vertrag gemeinsam Versicherten gegenseitig zufügen. Ebenso ausgeschlossen sind absichtlich herbeigeführte Schäden, Geldstrafen und Bußgelder, reine Vertragsverpflichtungen wie die Rückzahlung von Darlehen oder Schäden durch den Gebrauch von Kraftfahrzeugen - hierfür gibt es die KFZ-Haft­pflichtversicherung, die jeder Halter eines Kraftfahrzeuges abschließen muss.

Wer ist versichert?

Die Haft­pflichtversicherung schützt zunächst den Versicherungsnehmer selbst - er ist Vertragspartner mit allen Rechten und Pflichten. Auch die Familienmitglieder des Versicherungsnehmers, Ehepartner und Kinder, sind durch die private Haft­pflichtversicherung geschützt.

Selbst, wenn keine Ehe geschlossen wurde, kann der Versicherungsschutz auf den Lebenspartner erweitert werden. Dafür muss der Name des Partners in den Vertrag aufgenommen werden.

Lückenloser Schutz
Der Haft­pflichtschutz erstreckt sich sogar auf Haushalts- und Gartenhilfen sowie Babysitter. Kommt beispielsweise ein Nachbar durch Nachlässigkeit Ihres Babysitters während seiner Tätigkeit zu Schaden, zahlt in der Regel Ihre Haft­pflichtversicherung.

Auch die Klein-Haustiere genießen Versicherungsschutz. Eine gesonderte Betrachtung sollte man bei Hunden, Katzen und Pferden immer prüfen, da der beste Freund des Menschen den Halter automatisch haftbar macht.

Stirbt der Versicherungsnehmer, besteht der Haft­pflichtschutz für die Angehörigen bis zur nächsten Prämienfälligkeit weiter. Zahlt der überlebende Partner die nächste Prämie, wird er automatisch Vertragspartner, der Versicherungsschutz läuft dann lückenlos weiter.

Thema Kosten

Versicherungen kosten Geld - doch wer auf eine Privathaftpflichtversicherung verzichtet, geht ein hohes Risiko ein. Denn Missgeschicke oder Unfälle lassen sich weder voraussehen noch vermeiden.

Wer in solchen Fällen nicht auf seiner Schadensersatzpflicht sitzen bleiben will, braucht einen guten Haft­pflichtschutz. Eine private Haft­pflichtversicherung für Sie und Ihre Familie mit dem branchenüblichen Leistungsumfang ist schon für einen Jahresbeitrag von unter hundert Euro zu haben.

Typische Schadensfälle (Beispiele)

Das private Haft­pflichtrisiko wird oft unterschätzt - oft reicht eine kleine Unaufmerksamkeit, um einen großen Schaden zu verursachen. Und ein folgenschweres Unglück ist schnell passiert: wer hat nicht schon einmal in Eile trotz roter Ampel die Straße überquert, um den Bus noch zu erreichen. Geschieht dadurch ein Unfall, kommt die Haft­pflicht für den Schaden auf.

Auch Per­sonenschäden sind nicht selten: stößt man etwa als Fahrradfahrer mit einem anderen Radler zusammen und verletzt seinen Unfallgegner, zahlt man den Schaden aus eigener Tasche, wenn man keine Haft­pflichtversicherung besitzt.

Kinder verursachen häufig Schäden
Besonders häufig sind Schäden durch Kinder, denn Kinder können die Folgen ihres Handelns noch nicht so gut abschätzen wie Erwachsene. Durch unbedachtes Spielen mit dem Feuerzeug kann das ganze Mietshaus niederbrennen, die Ge­bäude­ver­si­che­rung des Hauseigentümers nimmt die Eltern des zündelnden Kindes dann in Regress.

Doch so groß muss der Schaden gar nicht sein - beim Fußballspielen auf der Straße landet so mancher Ball nicht im Netz, sondern in der Schaufensterscheibe des Geschäfts nebenan.

Der richtige Vertrag

Welchen Haft­pflichtschutz brauche ich?
Der unfassende Schutz einer privaten Haft­pflichtversicherung reicht für die Wechselfälle des täglichen Lebens in der Regel aus. Versichert sind Sie übrigens auch als Radfahrer, Skater und während der Ausübung typischer Freizeitsportarten. 

Bestimmte Fälle müssen jedoch gesondert versichert werden: für Autos, Motorräder, Mofas u.ä. ist eine Kraftfahrzeug-Haft­pflichtversicherung gesetzlich vorgeschrieben. Wenn Sie ein Segel- oder Motorboot besitzen, brauchen Sie eine Sportboot-Haft­pflicht. Besitzer von Pferden, Hunden und anderen größeren Tieren schließen eine besondere Tierhalter-Haft­pflichtversicherung ab.

Spezielle Haft­pflicht für Vermieter und Bauherren
Als Besitzer eines Mehrfamilienhauses, Vermieter eines Einfamilienhauses oder Eigentümer eines unbebauten Grundstücks benötigen Sie eine gesonderte Haus- und Grundbesitzer-Haft­pflichtversicherung.

Bei kleineren Bauvorhaben bis zu einer veranschlagten Summe von in der Regel 50.000 Euro sind Schäden, die im Zusammenhang mit der Bautätigkeit entstehen, durch die Privathaftpflicht des Bauherren abgedeckt. Für größere Bauten ist der Abschluss einer eigenen Bauherren-Haft­pflichtversicherung erforderlich.

Lehrerhaftpflicht

LehrerhaftpflichtSicher im Berufsalltag
Als Lehrer sind Sie einer besonders hohen Verantwortung ausgesetzt: Sie haben nicht nur im Unterricht oder den Pausen die Aufsichtspflicht für Ihre Schüler, sondern auch bei Ausflügen und Wandertagen, im Sportunterricht oder auf Klassenfahrt. Lehrer sind verpflichtet, die Sicherheit ihrer Schützlinge jederzeit zu gewährleisten. Es ist aber kaum möglich die Kinder ständig im Blick zu haben. Schnell können sie sich verletzen oder etwas anstellen…

Die Lehrer-Haft­pflichtversicherung schützt Sie dann vor den finanziellen Konsequenzen Ihrer speziellen Haftung und Sie können ganz beruhigt Ihren Job machen.

Haft­pflichtvertrag – Aktualisierung lohnt sich

Haftpflichtvertrag – Aktualisierung lohnt sich

Wer anderen einen Schaden zufügt, muss dafür aufkommen. So regelt es das Bürgerliche Gesetzbuch BGB. Vor den finanziellen Folgen schützt am besten eine private Haft­pflichtversicherung. Sie zahlt bei berechtigten Forderungen und wehrt unberechtigte ab. So weit, so gut. Aber nicht jede Haft­pflichtversicherung hat denselben Leistungsumfang. Gerade Verträge, die schon vor längerer Zeit abgeschlossen wurden, gehören auf den Prüfstand. Sie erfüllen oft nicht die aktuellen Standards. So bieten einige Tarife mittlerweile Versicherungsschutz für Schäden an geliehenen Sachen. Das war in der Vergangenheit häufig nicht der Fall und sorgte insbesondere dann für Unmut, wenn das Malheur im Freundeskreis passiert war. 

Der Verlust von Schlüsseln kann teuer werden. Wer Schlüssel für eine größere Schließanlage verliert, muss im schlimmsten Fall für den Austausch aller Schlösser aufkommen. Das kostet schnell einen vierstelligen Betrag. Ältere Versicherungsverträge decken die daraus resultierenden Forderungen meist nicht ab – aktuelle schon, wenn sie gut sind. Ein weiterer Pluspunkt zeitgemäßer Bedingungen ist die Mitversicherung von Mietsachschäden sowie Schäden an einer gemieteten Ferienwohnung. Ein Blick ins Kleingedruckte ist also nützlich. Die Umstellung auf einen besseren Versicherungsschutz führt übrigens meistens nicht zu höheren Beiträgen. Manchmal kostet auch eine höhere Versicherungssumme keinen Cent zusätzlich. 

In einigen Fällen reicht allerdings sogar eine gute private Haft­pflichtversicherung nicht aus. So brauchen Besitzer von Hunden oder Pferden eine separate Deckung. Immobilienbesitzer  müssen prüfen, ob ihr Risiko durch einen bestehenden Vertrag abgedeckt ist. Auch Eigentümer von Heizöltanks unterliegen besonderen Haftungsrisiken. Unabhängige Beratung zahlt sich in jedem Fall aus.

 

Privathaftpflicht muss nicht bei falschem Betanken zahlen 

Privathaftpflicht muss nicht bei falschem Betanken zahlenEs ist sicherlich die Schreckensvorstellung eines jeden Autofahrers, sich an der Tankstelle aus Versehen für den falschen Kraftstoff zu entscheiden. In der Praxis passiert dies jedoch immer wieder, so auch einer Autofahrerin, deren Mann in einem aktuellen Fall die Privathaftpflichtversicherung auffordern wollte, den entstandenen Schaden zu regulieren. Im vorliegenden Fall wurde der Klage des Mannes sogar in der ersten Instanz stattgegeben. Und zwar war der Sachverhalt so, dass sich dessen Frau ein Auto von einer dritten Person geliehen hatte, dann jedoch beim Betanken Benzin statt Diesel gewählt hat. Diesen Fehler bemerkte sie zunächst nicht, sodass sie noch einige Kilometer mit der falschen Tankfüllung zurücklegte. Den daraus resultierenden Schaden sollte die Privathaftpflichtversicherung ersetzen. Nach der verlorenen ersten Instanz ging der Versicherer jedoch in Berufung, und dieser wurde vom Kammergericht Berlin (Az 6 U 13/11) auch entsprochen. Der entscheidende Punkt war aus Sicht des Gerichts, dass Fehler bei der Bedienung eines Fahrzeuges, wozu aus Sicht des Kammergerichtes auch das falsche Betanken gehört, zum Gebrauch eines Fahrzeuges zählen. Und Schäden, die im Zusammenhang mit dem Fahrzeuggebrauch entstehen können, seien grundsätzlich nicht durch eine Privathaftpflichtversicherung abgedeckt. Dennoch ist die Privathaftpflichtversicherung unverzichtbar, und wer noch keine solche Versicherung besitzt, sollte sich von einem neutralen Experten beraten lassen.


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Private Haftpflichtversicherung

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Tierhalterhaftpflicht

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Schlüssel weg? Das geht ins Geld!

Schlüssel weg? Das geht ins Geld!

Verbaselt, vergraben, verloren, versenkt – wie wertvoll ein Schlüssel sein kann, zeigt sich oft erst, wenn er nicht mehr da ist. Schlüsseldienste verlangen meist ein stolzes Honorar für ihren Einsatz. Nachts sowie an Sonn-und Feiertagen langen sie besonders kräftig hin. Wurde vorab kein Preis vereinbart, gilt die „übliche“ Vergütung. Was ein Schlüsseldienst kosten darf, richtet sich dann nach der Preisempfehlung des jeweiligen Fachverbandes. Stellt sich heraus, dass die Rechnung überhöht war, kann man die Differenz zwischen angemessenem und gezahltem Rechnungsbetrag zurückverlangen.

Teurer wird es, wenn es um fremde Schlüssel geht. Wer als Mieter seinen Haustürschlüssel verliert, muss nicht nur für Ersatz aufkommen, sondern den Austausch der Schließanlage mitsamt der neuen Schlüssel für die anderen Mieter bezahlen. Das kann bei einer größeren Wohnanlage in die Tausende gehen. Noch teurer wurde es für einen Lehrer, der seine Schlüssel für die Schließanlage des gesamten Schulkomplexes verloren hatte. Der Gesamtschaden belief sich nach Informationen seines Haft­pflichtversicherers auf stolze 85.000 Euro.

Eine private Haft­pflichtversicherung kann also vor ärgerlichen Zahlungen schützen. Allerdings ist Schlüsselverlust bei den meisten Tarifen nicht automatisch mitversichert. Nur sehr leistungsstarke Verträge schließen Leistungen bei Verlust fremder Schlüssel ein – ein guter Grund, den bestehenden Vertrag zu überprüfen. Ansonsten kann Schlüsselverlust auch als Zusatzbaustein für kleines Geld vereinbart werden. Soll auch der Verlust von Schlüsseln für die Arbeitsstätte enthalten sein, wird das meistens etwas teuer als für private Schlüssel. Das rechnet sich trotzdem für alle, die Schlüsselgewalt über Einrichtungen mit vielen Besuchern haben. Wir informieren Sie über die passenden Lösungen.


 
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