Krankenkassen Vergleich

Berechnen Sie in wenigen Schritten Ihren individuellen Tarif, Leistungen und Kosten.


Krankenkassen im Preis-Leistungs-Verhältnis vergleichen

Gesetzliche KrankenversicherungDie verschiedenen Krankenkassen bieten im Wesentlichen einheitliche Mindestleistungen, der Leistungsumfang der gesetzlichen Krankenversicherer ist im Sozialgesetzbuch festgelegt.

Das medizinisch Notwendige wird - bis auf Rezeptgebühren und Zuzahlungen zu ambulanten und stationären Therapien - von allen Kassen bezahlt. Vergleichen Sie aber die Beiträge und Leistungen im Detail - es lohnt sich. Außerdem besteht Kontrahierungszwang für alle Krankenversicherung, sodass Ihre Gesundheit - Krankheiten, Psychotherapien, Unfälle, chronsische Krankheiten, etc. - hier nicht relevant sind! Ganz im Gegenteil...

Die Grundlagen

Rund 90 Prozent aller Deutschen sind Mitglied einer gesetzlichen Krankenkasse. Als Arbeitnehmer mit einem Monatsgehalt bis zu 4.950 Euro (oder 59.400 Euro im Jahr / Stand 2018), müssen Sie sich gesetzlich krankenver­sichern. Falls Ihr Einkommen mindestens ein Jahr lang diese Grenze übersteigt oder als beruflich Selbstständiger können Sie in die private Kranken­ver­si­che­rung wechseln. Auch als beihilfeberechtigter Beamter sind Sie in der Regel privat krankenversichert.

Kassen dürfen Zusatzbeitrag erheben
Seit 1. Januar 2015 zahlen alle gesetzlich Versicherten zunächst den gleichen Beitragssatz für ihre Kranken­ver­si­che­rung. Dieser Einheitsbeitrag beträgt 14,6 Prozent vom Bruttoeinkommen. Arbeitgeber und Arbeitnehmer tragen davon je die Hälfte, also 7,3 Prozent. Dieser allgemeine Beitragssatz reicht allerdings nicht aus, um die Ausgaben der Kassen zu decken. Die gesetzlichen Krankenversicherer dürfen deshalb einen Zusatzbeitrag erheben, den allein der Arbeitnehmer zahlen muss. Verlangt die Kasse beispielsweise einen Zusatzbeitrag von 1,0 %, behält der Arbeitgeber 8,3 % des Bruttoeinkommens als Arbeitnehmeranteil ein und überweist diesen Betrag zusammen mit dem fixen Arbeitgeberanteil von 7,3 % an den Krankenversicherer.

Ihre Familie ist mitversichert
Die Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherer sind fast identisch. Bezahlt wird das medizinisch Notwendige, dazu gibt es je nach Kasse Zusatzleistungen wie Kostenübernahme für homöopathische Behandlungen, für besondere Gesundheitschecks und einiges mehr. Ihre Familienangehörigen ohne oder mit nur geringem Einkommen sind in Ihrer gesetzlichen Krankenkasse übrigens beitragsfrei mitversichert - anders als in der privaten Kranken­ver­si­che­rung, die für jedes Familienmitglied einen eigenen Beitrag verlangt.

Einheitliche Leistungen der GKV

Dieser Bereich kann nicht immer aktuell gehalten werden, da die Gesetzgebungen aus IDD / Sozialgesetzgebungen / Eurpo / BGH und allen weiteren Gemeinheiten unserer Branche gegenüber sukzessive nachgehalten werden, daher der dringende Hinweis, dass der Stand dieser Information von Ende 2017 ist, aber im groben und ganzen dem Grundgerüst aller Sozialversicherungsträgern entspricht.

Stand: 01.12.2017

Stationäre Leistungen
Krankenhaus
  • Behandlung im nächstliegenden Krankenhaus, welches geeignet ist. Privatklinken nur im Notfall.
  • Geht der Versicherte in ein teureres Krankenahus als das nächst gelegene, muss er zusätzliche Transportkosten selbst bezahlen.
  • Versicherte ab 18 Jahren zahlen 10 EUR je Behandlungstag für maximal 28 Tage im Jahre dazu.
Unterbringung
  • Meistens im Mehrbett­zimmer.

Arzt
  • Die jeweils dienst­habenden Kranken­haus­ärzte (z. B. Stations­arzt) behandeln
Arzthonorare (Krankenhaus)
  • Arzt­honorare sind in der Diagnose abhängigen Vergütung enthalten, die die Kasse dem Kranken­haus pauschal für die gesamte Behand­lung zahlt.

(9 Tage Risk-Management)

Hospiz
  • Die Kasse trägt 95 Prozent der Kosten. Den Rest bringt das Hospiz selbst über Spenden auf
Stationäre Kuren zur Vorsorge / Reha 
  • Vorsorge und REHA-Kuren (auch Mütter- oder Väter-Kind-Kuren) für maximal drei Wochen, in der Regel alle vier Jahre.
  • Versicherte ab 18 Jahren zahlen 10 Euro je Behand­lungs­tag dazu.

 

Ambulante Leistungen
Wahl des Arztes
  • Auswahl unter allen nieder­gelassenen Ärzten mit einer Kassen­zulassung.

    Keine Kosten­über­nahme für Heilpraktikerbe­hand­lung.

Versorungsgarantie
  • Ärzte und Zahn­ärzte mit Kassen­zulassung sind zur Behand­lung von Kassenpatienten verpflichtet.

Arzthonorare (Ambulant)
  • Leistungen über die kassen­ärzt­liche Vereinigung ab, der Zahn­arzt über die Kassen zahnärztliche Vereinigung. Patienten erhalten für zugelassene Leistungen keine Rechnung.

Arzneimittel
  • Zugelassene, verschreibungs- und apotheken­pflichtige Arzneien. Versicherte ab 18 Jahren zahlen 10 Prozent der Kosten zu, je Packung mindesten 5 Euro, maximal 10 Euro. Ausgeschlossen sind rezept­freie Arznei­mittel für Patienten ab zwölf Jahren, Bagatell-Aarznei­mittel für Patienten ab 18 Jahren (z. B. gegen Schnupfen) sowie Life­style-Medikamente wie Potenz Mittel.

Heilmittel
  • Zugelassene, ärzt­lich verordnete Heil­mittel­behand­lungen wie Krankengymnastik, Physio­therapie, Massage, Logopädie oder Ergo­therapie. Versicherte ab 18 Jahren zahlen 10 Prozent der Kosten plus 10 Euro pro Verordnung zu.

Hilfsmittel (z.B. Hörgeräte oder Prothesen)
  • Hilfs­mittel aus dem Hilfs­mittel­verzeichnis in einfacher Ausführung (Fest­beträge, fest­gelegte Preise), Versicherte ab 18 Jahren zahlen 10 Prozent der Kosten, mindestens 5 Euro, maximal 10 Euro zu. Brillengläser: Zuschuss nur für Kinder oder schwer Sehbehinderte.

Vorsorgeuntersuchungen
  • Ausgewählte Unter­suchungen, unter anderem

    • zur Früh­erkennung von Herz-Kreis­lauf-Erkrankungen, Nieren­erkrankungen oder Diabetes ab 35 Jahren und
    • zur Krebs­früh­erkennung für Frauen ab 20 Jahren und Männer ab 45 Jahren einmal jähr­lich sowie einmal jähr­lich zur Erkennung von Darm­krebs ab 50 Jahren. Ab 55 Jahren alle zwei Jahre, wenn keine Darm­spiegelung durch­geführt wurde. Bei Krank­heits­verdacht alle medizi­nisch notwendigen Unter­suchungen. Ab 35 Jahren für alle Haut­krebs­früh­erkennung alle 2 Jahre.
Psychotherapie
  • Nach Genehmigung je nach Verfahren bis zu 300 Sitzungen je Behand­lung durch Ärzte oder psycho­logische Therapeuten.

Ambulante Kuren zur Vorsorge/Reha
  • Ambulante Vorsorgekuren maximal alle drei Jahre. Ambulante Rehakuren: maximal 20 Behand­lungs­tage alle vier Jahre. Versicherte ab 18 Jahren zahlen 10 Euro am Tag zu.

Spezialisierte ambulante Palliativ Versorgung
  • Betreuung von Sterbenden mit besonders hohem Versorgungsbedarf (z. B. wegen starker Schmerzen) in ihrem familiären Umfeld durch besonders qualifizierte Ärzte und Pfleger.

Häusliche Krankenpflege
  • Verordnete, zugelassene Leistungen der medizi­nischen Behandlungs­pflege durch Fach­kräfte (z. B. Verbände wechseln). Wenn dadurch ein Kranken­haus­auf­enthalt vermieden wird, auch Grund­pflege (z. B. Körper­pflege) und haus­wirt­schaftliche Versorgung. Versicherte ab 18 Jahren zahlen 10 Prozent der Kosten für maximal 28 Tage zu sowie 10 Euro pro Verordnung.

Haushaltshilfe
  • Wenn Versicherte im Kranken­haus oder zur Kur sind oder häusliche Kranken­pflege benötigen und zuhause ein Kind unter 12 Jahren zu versorgen ist, um das sich keiner sonst kümmern kann. Auch wenn Versicherte aufgrund einer schweren Erkrankung ihren Haushalt nicht weiterführen können für 4 Wochen, bei Kindern im Haushalt unter 12 Jahren für maximal 26 Wochen. Versicherte ab 18 Jahre tragen 10 Prozent der täglichen Kosten, mindestens 5 Euro, maximal 10 Euro.

 

 

Zahnarzt / Dental
Zahnbehandlung
  • 100 Prozent der Kosten für zugelassene Leistungen (z. B. Amalgamfül­lungen).

    Zuschuss für Inlays in Höhe der Kosten für eine normale Füllung.

Zahnersatz (z.B. Kronen, Brücken, Implantate, Prothesen)

  • Fest­zuschuss in Höhe von 50 Prozent, bei regel­mäßiger Zahn­pflege und Vorsorge bis zu 65 Prozent des Betrags für die Regelversorgung. Diese enthält eine fest­gelegte, kostengüns­tige Versorgung für jeden Befund, z. B. eine Brücke in metallischer Ausführung für einen fehlenden Zahn. Verblendung von Kronen außer­halb des Front­bereichs, Implantate und sehr große Brücken gelten nicht als Regel­versorgung, Versicherte erhalten aber den Fest­zuschuss für die Regel­versorgung.

Kieferorthopädie
  • Für Kinder unter 18 Jahren mit einer Zahnfehl­stellung mindestens des Schweregrades KIG 3. Für Erwachsene nur bei schwerer Kiefer­anomalie. Voll­ständige Kosten­über­nahme nur für zugelassene Verfahren (Test Kieferorthopädie, Finanztest 1/2015).

 

Krankentagegeld
Höhe
  • Krankengeld in Höhe von 70 Prozent des Brutto­einkommens bis zur Beitrags­bemessungs­grenze (ab 2017: 4 350 Euro/Monat), grund­sätzlich maximal 90 Prozent des Netto­einkommens.

Beginn
  • Krankengeld ab dem 43. Tag der Arbeits­unfähigkeit, bei Erkrankung eines gesetzlich versicherten Kindes schon ab dem 1. Tag. Selbst­ständige müssen eine Wahl­erklärung abgeben, um Krankengeld zu beziehen. Alternativ oder zusätzlich können sie auch einen Wahl­tarif mit anderer Höhe oder früherem Beginn des Krankengeldes wählen.

Freie Kassenwahl

Als Arbeitnehmer entscheiden Sie selbst, in welcher gesetzlichen Krankenkasse Sie sich versichern. Sie haben die Wahl zwischen Allgemeinen Ortskrankenkassen, Ersatzkrankenkassen, Betriebskrankenkassen und Innungskrankenkassen. Ortskrankenkassen und Ersatzkassen sind für gesetzlich Versicherte aus ganz Deutschland geöffnet. Manche Betriebs- und Innungskrankenkassen nehmen nur Beschäftigte bestimmter Betriebe und Berufsgruppen auf oder begrenzen ihre Aktivität per Satzung auf bestimmte Regionen.

Bei höherem Zusatzbeitrag können Sie sofort kündigen
Als Versicherter können Sie die gesetzliche Krankenkasse problemlos wechseln, die reguläre Kündigungsfrist beträgt zwei Monate zum Monatsende. Falls die Kasse einen Zusatzbeitrag erstmalig erhebt, den Zusatzbeitrag erhöht oder die ausgezahlte Prämie senkt, haben Sie außerdem ein Sonderkündigungsrecht und können sogar innerhalb eines Monats kündigen. Über eine Änderung des Zusatzbeitrags muss die Kasse Sie so rechtzeitig informieren, dass Sie zu einem anderen gesetzlichen Krankenversicherer wechseln können, bevor der neue Beitrag fällig wird.

Leistungsunterschiede

Die Basisleistungen der gesetzlichen Krankenversicherer sind weitestgehend gleich. Das medizinisch Notwendige wird - bis auf die vom Versicherten zu übernehmenden Rezeptgebühren und Zuzahlungen zu ambulanten und stationären Therapien - von allen Kassen bezahlt. Teure und besonders schonende Behandlungsverfahren sind allerdings oft den Kunden der Privatversicherer vorbehalten.

Die Kassen bieten unterschiedliche Extras
Für Kassenkunden sind besonders die angebotenen Extraleistungen von Bedeutung, wenn es um die Entscheidung für einen bestimmten Krankenversicherer geht: Viele Kassen bezahlen zusätzlich zur medizinischen Basisversorgung auch Akupunktur und Naturheilkunde, Gesundheitskurse oder besondere Impfungen. Darüber hinaus bieten die gesetzlichen Krankenversicherer spezielle Wahltarife - zum Beispiel Hausarzttarife ohne Praxisgebühr und Tarife mit Prämienrückerstattung, wenn man als Versicherter ein Jahr keine ärztlichen Leistungen in Anspruch nimmt. 

Jetzt Preisunterschiede nutzen

Seit 2015 gilt in der gesetzlichen Kranken­ver­si­che­rung ein allgemeiner Beitragssatz von 14,6 Prozent des Bruttogehalts, davon tragen Arbeitgeber und Arbeitnehmer je die Hälfte. Kommt eine Krankenkasse mit dem Geld nicht aus, kann sie einen Zusatzbeitrag erheben, den Sie als Arbeitnehmer alleine zahlen. Wenn die Kasse diesen Zusatzbeitrag erstmals erhebt oder den bisherigen Zusatzbeitrag erhöht, können Sie sofort zu einer anderen, möglichst günstigeren Kasse wechseln.

Beitrag nur bis zur Bemessungsgrenze
Bei der Berechnung der Beiträge zur gesetzlichen Kranken­ver­si­che­rung gilt die so genannte Beitragsbemessungsgrenze. Ihr Beitrag zur gesetzlichen Kranken­ver­si­che­rung bemisst sich höchstens nach diesem Betrag - auch wenn Sie tatsächlich mehr verdienen. Die Beitragsbemessungsgrenze liegt im Jahr 2018 bei 4.425 Euro im Monat, das entspricht einem Jahres-Bruttoeinkommen von 53.100 Euro.

Beispiel: Sie verdienen als gesetzlich Versicherter 4.500 Euro im Monat. Ihre Kasse verlangt den allgemeinen Beitrag von 14,6 Prozent bis zu Höhe der aktuellen Bemessungsgrenze, das sind 646,05 Euro. Diese Summe wird zur Hälfte von Ihrem Bruttogehalt einbehalten. Verlangt der Krankenversicherer einen Zusatzbeitrag von beispielsweise 1,2 %, erhöht sich Ihr Arbeitnehmeranteil um zusätzliche 53,10 Euro im Monat.

Studenten-Beiträge

Studenten an staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschulen müssen sich selbst krankenversichern, wenn sie nicht mehr über die Eltern beitragsfrei mitversichert sind (was nur bis zum vollendeten 25. Lebensjahr und bei einem regelmäßigen monatlichen Einkommen von maximal 395 Euro möglich ist). Die Versicherung in der studentischen Krankenversicherung, deren Beiträge niedriger als die "normalen" Beiträge sind, ist maximal bis zur Vollendung des 30. Lebensjahres oder des 14. Fachsemesters möglich. Unter bestimmten Voraussetzungen (z.B. Pflege von Angehörigen, eigene Krankheit o.ä.) ist eine Verlängerung dieser Grenzen möglich. Wer länger studiert, muss sich ansonsten freiwillig gesetzlich oder aber privat versichern.

Durch die Einführung kassenindividueller Zusatzbeiträge zum 01.01.2015 hat sich auch die Berechnung der Studentenbeiträge verändert, so dass nun auch der Studentenbeitrag nicht mehr einheitlich ist, sondern sich von Kasse zu Kasse unterscheidet.

Bemessungsgrundlage für die Beiträge der studentischen Krankenversicherung ist der Betrag, der nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) für Studenten festgesetzt ist, die nicht bei ihren Eltern leben (BAföG-Bedarfssatz). Er dient aber als Bemessungsgrundlage für alle Studenten (auch die, die noch bei ihren Eltern leben) und beträgt derzeit 649,00 Euro.
Auf diesen Betrag werden 70 % des allgemeinen gesetzlichen Beitragssatzes (derzeit 14,6%) als studentischer Beitrag erhoben, d.h. aktuell 10,22% (=14,6 x 0,7). Dazu kommt dann ggf. noch der kassenindividuelle Zusatzbeitrag, der von den Studierenden alleine zu tragen ist.

Pflegeversicherung: Zusätzlich zur eigentlichen Krankenversicherung ist auch ein eigener Beitrag zur Pflegeversicherung zu bezahlen. Dieser wurde zum 01.01.2015 um 0,3 Prozentpunkte angehoben und beträgt nun 2,35% bzw. (bei Kinderlosen ab 23 Jahre) 2,6%. Hier fallen daher für Studenten monatlich 15,25 Euro bzw. 16,87 Euro an Beiträgen an.

Studenten-Beiträge zwischen 70 EUR bis 85 EUR pro Monat!

So wechselen Sie

Sie können in eine andere gesetzliche Kasse wechseln, sobald Sie mindestens 18 Monate lang Mitglied bei Ihrem bisherigen Krankenversicherer waren. Es gilt die gesetzliche Kündigungsfrist von zwei vollen Monaten zum Ablauf des übernächsten Kalendermonats.

Beispiel: Sie wollen ab 1. April bei der neuen Kasse versichert sein, dann müssen Sie zum 31. März kündigen. Die Kündigungsfrist beträgt zwei Monate, das Kündigungsschreiben muss der alten Kasse also bis zum 31. Januar zugehen. Am besten per Einschreiben, damit Sie Ihre Kündigung im Zweifel nachweisen können.

Falls Ihre Kasse erstmals einen Zusatzbeitrag erhebt oder den Zusatzbeitrag erhöht, haben Sie ein Sonderkündigungsrecht, die 18-monatige Bindungsfrist entfällt.

Ohne Gesundheitsprüfung

Die gesetzlichen Krankenversicherungen sind dazu verpflichtet, neue Mitglieder unabhängig von deren Alter, Gesundheitszustand und ihrer finanziellen Leistungsfähigkeit aufzunehmen. Hier wird es keine Schwierigkeiten geben, ganz im Gegenteil...

Die Krankenkassen werden vom Bund bezuschusst, wenn Sie entsprechend viele Krankheitsfälle in Ihren Versichertenbestand haben. Es gibt also keinen Grund warum ein Wechsel für dich nicht in Frage kommen sollte!

Ergänzung: Zusatzversicherung

Ihre gesetzliche Krankenkasse bezahlt nur die medizinische Grundversorgung. Wenn Sie erstklassige Leistungen wollen, entscheiden Sie sich als Kassenpatient am besten für eine private Kranken-Zusatzversicherung.

Gestalten Sie den Zusatzschutz nach Ihrem persönlichem Bedarf
Welche Leistungen Sie in Ihrer Kranken-Zusatzversicherung absichern, entscheiden Sie nach persönlichem Bedarf. Je nach Tarif versicherbar sind ambulante Leistungen (z. B. Arztbesuche, Brille, Psychotherapie), zahnärztliche Leistungen (z.B. Kieferorthopädie, hochwertiger Zahnersatz) und Leistungen bei Krankenhausaufenthalten (z.B. Ein-Bett-Zimmer, Chefarztbehandlung).

Wichtig: Die Leistungen Ihrer privaten Kranken-Zusatzversicherung können Sie in aller Regel nicht sofort nach Abschluss der Police in Anspruch nehmen. Bis Ihr Zusatzversicherer etwa teuren Zahnersatz oder eine hochwertige Brille bezahlt, müssen Sie mit Wartezeiten von mehreren Monaten rechnen. Informieren Sie sich also rechtzeitig.

Alternative: Privat versichern

Die Private Kranken­ver­si­che­rung bietet viele Vorteile. Als Arbeitnehmer müssen Sie nur dann gesetzlich krankenversichert bleiben, wenn Sie nicht mehr als 4.950 Euro im Monat verdienen (oder 59.400 Euro im Jahr / Stand 2018). Sobald Ihr Einkommen mindestens ein Jahr lang diese Grenze übersteigt, dürfen Sie zu einem privaten Krankenversicherer wechseln. Das kann sich vor allem lohnen, wenn Sie gesund sind und keine Familienangehörigen mitver­sichern müssen. 

Auch wenn Sie nicht in die Private wechseln können oder wollen, sollten Sie auf ein Plus an Leistungen nicht verzichten: Mit einer privaten Kranken-Zusatzversicherung verbessern Sie Ihre medizinische Versorgung entscheidend und passen Ihren Versicherungsschutz an Ihre ganz persönlichen Bedürfnisse an.

 



 
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