Bonusprogramme machen gesetzliche Krankenkassen beliebter

Bonusprogramme machen gesetzliche Krankenkassen beliebter

Wenn man aktuell vergleicht, wie beliebt private und gesetzliche Krankenkassen sind, so stand die gesetzliche Krankenversicherung in der Vergangenheit sicherlich schon einmal schlechter da. Es gibt immer mehr Verbraucher, die sich gerne freiwillig für eine gesetzliche Krankenkasse entscheiden, wozu einerseits die steigenden Zusatzleistungen, andererseits aber auch Bonusprogramme viele Krankenkassen führen.

Die Wahrscheinlichkeit ist relativ hoch, dass auch Sie in einer gesetzlichen Krankenkasse versichert sind, die ein Bonusprogramm anbietet. So gibt es beispielsweise bei der Techniker Krankenkasse, eine der größten gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland, schon seit Jahren für Mitglieder die Möglichkeit, freiwillig an einem Bonusprogramm teilzunehmen. Dieses und andere Bonusprogramm e vieler gesetzlicher Kassen funktionieren auf einer ganz ähnlichen Basis.

Meistens kann der Versicherte am Anfang des Jahres ein sogenanntes Bonusheft bestellen, in dem in den nächsten zwölf Monaten diverse Einträge festgehalten werden können. Einen Bonus gibt es beispielsweise für bestimmte Impfungen, Blutuntersuchungen, die Teilnahme an Sportkursen oder für diverse Vorsorgeuntersuchung, wie zum Beispiel das Hautkrebsscreening. Jede Maßnahme muss sich der Versicherte lediglich vom Arzt abstempeln lassen und kann am Ende des Jahres das Bonusheft bei seiner Krankenkasse einreichen. Die so gesammelten Bonuspunkte können dann meistens entweder in Geld- oder Sachprämien eingetauscht werden.


Wichtige Änderungen in der Sozialversicherung ab 2015

Wichtige Änderungen in der Sozialversicherung ab 2015

Ab 2015 gibt es einige wichtige Änderungen, die alle Verbraucher beachten sollten, die im Bereich der Sozialversicherung versichert sind. Die Änderungen betreffen sowohl die gesetzliche Krankenversicherung als auch Renten- und Pflegeversicherung.

Einer Änderung besteht darin, dass der allgemeine Beitragssatz zur gesetzlichen Krankenversicherung in 2015 um 0,9 Prozent auf einheitlich 14,6 Prozent fallen wird. Allerdings haben gesetzliche Krankenkassen die Möglichkeit, einen Zusatzbeitrag bzw. einen höheren Beitragssatz (Beitragszuschlag) zu verlangen. Während der Beitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung fällt, gibt es im Bereich der gesetzlichen Pflegeversicherung eine Erhöhung um 0,3 Prozent auf dann 2,35 Prozent. Kinderlose zahlen nach wie vor einen etwas höheren Beitrag, der ab dem kommenden Jahr bei 2,6 Prozent liegen wird.

Eine erfreuliche Änderung besteht darin, dass auch der Beitragssatz zur Rentenversicherung fallen wird. Ab 2015 wird dieser auf 18,7 Prozent, also um 0,2 Prozentpunkte, sinken. Weniger erfreulich ist, dass der Garantiezins für Lebens- und Rentenversicherungen auf ein historisches Tief von 1,25 Prozent sinken wird. Dieser Nachteil kann sicherlich kaum vollständig dadurch ausgeglichen werden, dass auf der anderen Seite eine höhere Förderung der Basisrente in Anspruch genommen werden kann. Zudem gibt es auch im Bereich der betrieblichen Altersvorsorge einen etwas größeren Spielraum. Ebenfalls zu den Änderungen gehört, dass die Beitragsbemessungsgrenzen sowohl in der Kranken- als auch in der Rentenversicherung etwas ansteigen.


 
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